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Sanierungsoffensive 2027: 500 Millionen Euro angekündigt
Die Bundesregierung hat für die Sanierungsoffensive 2027 insgesamt 500 Millionen Euro angekündigt. Neue Anträge für den Heizkesseltausch sollen bereits ab 2. November 2026 wieder möglich sein.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Mehr Mittel für Sanierung und Heizkesseltausch
Die österreichische Bundesregierung hat ihre Sanierungsoffensive für 2027 vorgestellt. Laut einer Aussendung des Bundeskanzleramts sind dafür insgesamt 500 Millionen Euro vorgesehen. Das Programm umfasst die thermische Sanierung von Gebäuden sowie den Heizkesseltausch und soll zugleich Investitionen in der heimischen Bauwirtschaft anstoßen.
Der größere Anteil des Budgets entfällt auf die thermische Sanierung: Dafür sind rund 321 Millionen Euro eingeplant. Zum Vergleich: Im Jahr 2026 betrug das gemeinsame Budget für Sanierung und Heizungstausch 360 Millionen Euro. Die Fördermittel für den Kesseltausch waren bereits im Juli ausgeschöpft.
Unterschiedliche Starttermine beachten
Für die beiden Förderbereiche wurden unterschiedliche Termine angekündigt:
- **Heizkesseltausch:** Neue Anträge sollen ab 2. November 2026 wieder möglich sein.
- **Thermische Sanierung:** Förderungen unter anderem für neue Fenster und Fassadendämmungen sollen ab 4. Jänner 2027 zur Verfügung stehen.
Damit öffnet die Antragstellung für den Kesseltausch noch vor dem Jahreswechsel, während die Unterstützung für thermische Maßnahmen erst im Jänner folgen soll.
Zusätzliches Budget durch Umschichtungen
Das höhere Budget der Sanierungsoffensive bedeutet nicht, dass die Subventionen im Klimabereich insgesamt steigen. Dem Bericht zufolge entsteht das Plus durch Umschichtungen, nachdem die Bundesregierung die Subventionen im Klimaministerium insgesamt deutlich reduziert hat.
Auch das Wirtschaftsministerium beteiligt sich: Genannt werden 90 Millionen Euro für den Sanierungsbonus und 50 Millionen Euro für eine bessere Dämmung bei gemeinnützigen Wohnbauträgern.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist vor allem die zeitliche Trennung der Förderbereiche relevant. Wer einen Heizkesseltausch plant, hat einen anderen angekündigten Antragsstart als bei einem Vorhaben zur Fenstererneuerung oder Fassadendämmung.
Für Bau- und Handwerksbetriebe verbindet die Regierung das Programm mit dem Ziel, zusätzliche Investitionen auszulösen und die Baukonjunktur zu beleben. Die angekündigten Mittel sollen damit nicht nur die Gebäudemodernisierung unterstützen, sondern auch heimische Betriebe stärken.
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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