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NÖ fördert Klima-Beratung für Betriebsgebäude und Standorte
Land Niederösterreich und WKNÖ haben die Ökologische Betriebsberatung um Klimawandelanpassung erweitert. Gefördert werden Risiko-Checks und vertiefende Beratungen zu konkreten Schutzmaßnahmen.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Klimarisiken am Betriebsstandort erkennen
Hitze, Trockenheit und Hochwasser können Betriebsstandorte beeinträchtigen und Lieferketten unterbrechen. Das Land Niederösterreich und die Wirtschaftskammer Niederösterreich haben deshalb seit Mitte September die Ökologische Betriebsberatung um das Thema Klimawandelanpassung ergänzt. Unternehmen können damit geförderte fachliche Unterstützung nutzen, um Risiken zu erkennen und passende Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
Für Handwerksbetriebe mit eigenen Betriebsgebäuden ist dabei insbesondere der Blick auf den Standort interessant: Die Beratung berücksichtigt nicht nur Gebäude, sondern auch Mitarbeiter und Lieferketten. Damit geht es sowohl um bauliche Vorsorge als auch um die Auswirkungen klimabedingter Ereignisse auf den Betrieb.
Zwei Beratungsangebote mit unterschiedlichen Förderhöhen
Der Einstieg erfolgt über einen Risiko-Check. Fachleute untersuchen dabei, welche Gefahren etwa durch Hitze, Hagel oder Hochwasser bestehen. Für eine genauere Betrachtung steht eine Schwerpunktberatung zur Verfügung.
Die im Bericht genannten Förderbedingungen unterscheiden sich nach Umfang und Beratungsart:
- **Risiko-Check:** Bis zu acht Beratungsstunden werden zu 100 Prozent gefördert. Genannt wird ein Stundensatz von 110 Euro, exklusive Umsatzsteuer.
- **Schwerpunktberatung:** Für bis zu 20 Stunden beträgt die Förderung maximal 55 Euro je Stunde, exklusive Umsatzsteuer.
- **Vertiefende Inhalte:** Möglich sind beispielsweise eine Klimarisikoanalyse oder die Ausarbeitung eines Hitzeschutzplans.
Die Erweiterung knüpft an ein bestehendes Beratungsangebot an. Für 2025 nennt der Bericht insgesamt 478 Beratungen und ein Fördervolumen von 815.000 Euro.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Betriebe, die eine Sanierung planen, kann die Beratung helfen, notwendige Anpassungen an Klimarisiken mitzudenken. Als mögliche Maßnahmen nennt der Bericht Begrünung, Verschattung und Hochwasserschutz. Solche Schritte lassen sich häufig mit ohnehin vorgesehenen Sanierungen verbinden.
Wichtig für die Einordnung: Die genannten Förderhöhen beziehen sich auf die Beratung. Aus den Angaben ergibt sich keine Förderung der anschließenden Bauarbeiten. Im Mittelpunkt steht zunächst die fachliche Prüfung, welche Risiken am jeweiligen Standort bestehen und welche Schutzmaßnahmen dazu passen.
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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