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Osttirol: Rund acht Millionen Euro für Neubau und Sanierung
Für den Bezirk Lienz wurden im dritten Quartal rund acht Millionen Euro Wohnbauförderung zugesichert. Die Mittel betreffen 160 Neubauwohnungen beziehungsweise Förderfälle und 629 Sanierungen beziehungsweise Wohneinheiten.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Förderzusagen für den Bezirk Lienz
Für Wohnbau und Sanierung in Osttirol wurden im dritten Quartal Förderungen von insgesamt rund acht Millionen Euro zugesichert. Das Wohnbauförderungskuratorium des Landes Tirol hat über die weiteren Mittel beraten. Die aktuellen Zusagen für den Bezirk Lienz umfassen zusammen 789 Neubauwohnungen und Sanierungen.
Der größere Teil des Fördervolumens entfällt auf den Neubau. Gemessen an der Zahl der erfassten Einheiten beziehungsweise Fälle liegt hingegen die Sanierung von bestehendem Wohnraum vorne.
So verteilen sich die Mittel
Die im Bericht genannten Zahlen gliedern sich in zwei Bereiche:
- **Neubau:** Rund 5,83 Millionen Euro wurden für insgesamt 160 Wohneinheiten beziehungsweise Förderfälle zugesichert.
- **Förderbereiche im Neubau:** Davon entfallen 68 Wohneinheiten auf die Wohnbauförderung und 92 Wohnungen auf den Bereich der Annuitätenzuschüsse.
- **Sanierung:** Weitere rund 2,18 Millionen Euro betreffen 629 Sanierungen beziehungsweise Wohneinheiten im vorhandenen Gebäudebestand.
Damit fließen die zugesicherten Mittel sowohl in die Schaffung zusätzlichen Wohnraums als auch in die Verbesserung bestehender Wohnungen. Es handelt sich um Förderzusagen für das dritte Quartal, nicht um eine im Bericht ausgewiesene Auszahlungssumme.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Auftraggeber betrifft die Meldung zwei unterschiedliche Aufgaben: neuen Wohnraum zu schaffen und vorhandenen Wohnraum zu sanieren. Die veröffentlichten Summen zeigen den Umfang der dafür zugesicherten Unterstützung im Bezirk Lienz. Förderhöhen für einzelne Vorhaben oder konkrete Voraussetzungen für einen Antrag werden im vorliegenden Bericht nicht genannt.
Für regionale Handwerks- und Baubetriebe ist insbesondere der Bezug zu Investitionen in der Region relevant. Bundesratspräsident Markus Stotter beschreibt die Wohnbauförderung als Unterstützung für die Bevölkerung, die zugleich regionale Investitionen anstoßen soll.
Bei Sanierungen hebt Stotter außerdem die Verbesserung der Wohnqualität sowie die langfristige Verringerung von Energieverbrauch und laufenden Kosten hervor. Davon profitieren seiner Einschätzung nach sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch regionale Handwerks- und Bauunternehmen.
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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