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Staatspreis: Sieben Bauprojekte für nachhaltiges Bauen nominiert
Sieben Projekte stehen auf der Nominierungsliste für den Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit. Die Auswahl rückt Bestandsentwicklung, Materialwiederverwendung und Energieeffizienz in den Fokus.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Sieben Projekte aus 65 Einreichungen
Für den Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit hat eine unabhängige Fachjury sieben Bauprojekte nominiert. Insgesamt wurden 65 Projekte aus ganz Österreich eingereicht. Die Bekanntgabe der Preisträger ist für November in Wien angekündigt, berichtet das Fachmedium Handwerk + Bau.
Die Auszeichnung wird zum neunten Mal vergeben. Der endgültigen Nominierung ging eine Auswahlrunde mit Besichtigungen voraus: Zunächst nahm die Jury 13 Projekte in die engere Wahl und besuchte diese im Rahmen einer Juryreise. Sieben davon stehen nun auf der Nominierungsliste. Vier der nominierten Projekte befinden sich in Wien.
Nicht nur Neubauten im Blick
Die Auswahl umfasst Sanierungen, Entwicklungen bestehender Gebäude und Neubauten. Bewertet werden architektonische Qualität und Nachhaltigkeit gemeinsam. Als besondere Schwerpunkte nennt der Bericht:
- Bauen im Bestand,
- Wiederverwendung von Materialien,
- Einsatz erneuerbarer Energien,
- soziale Aspekte.
Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft gehören ebenfalls zu den Themen der nominierten Vorhaben. Damit richtet sich die Aufmerksamkeit nicht allein auf die Gestaltung eines Gebäudes, sondern auch auf den Umgang mit vorhandener Bausubstanz und Ressourcen.
Ein anschauliches Beispiel für die Verbindung verschiedener Gebäudefunktionen beschreibt der Bericht beim neuen XXXLutz an der Linzer Donaulände: Eine rund 10.000 Quadratmeter große Dachterrasse bietet Gastronomie und Ausblick, begrünte Flächen dienen dem Regenwasserrückhalt, eine Photovoltaikanlage der Energiegewinnung.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Auftraggeber bietet die Auswahl Anknüpfungspunkte für die Planung eigener Bauvorhaben. Als Fragen für das Planungsgespräch lassen sich daraus ableiten: Welche vorhandenen Bauteile können weitergenutzt werden? Wo ist Materialwiederverwendung möglich? Wie lassen sich Energieversorgung und Gebäudenutzung gemeinsam betrachten?
Für Handwerksbetriebe sind die genannten Schwerpunkte mögliche Ansatzpunkte für Gespräche mit Planungsteams und Auftraggebern. Die Nominierungen sind allerdings noch keine Preisentscheidungen. Ebenso enthält der vorliegende Berichtsauszug keine vergleichbaren Angaben zu Baukosten oder gemessenen Energieverbräuchen der sieben Projekte.
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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