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Bauaufträge finden als Firma

Auftragslücken entstehen selten plötzlich — sie entstehen, weil Anfragen nur aus einer Quelle kommen. Wer drei bis vier Kanäle parallel bedient, hält die Auslastung stabil.

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Die vier verlässlichen Auftragsquellen

Stammkunden und Empfehlungen bringen die besten Deckungsbeiträge, sind aber nicht planbar. Plattformanfragen und Sub-Aufträge von Generalunternehmen füllen die Lücken.

  • Privatkunden über Plattformanfragen (kurzer Vorlauf, schnelle Entscheidung)
  • B2B-Sub-Aufträge von Bauunternehmen und Generalunternehmern
  • Ausschreibungen für größere Projekte und Sanierungen
  • Bestandskunden mit Wartung, Service und Folgeaufträgen

Warum Reaktionszeit über den Auftrag entscheidet

Bei privaten Anfragen gewinnt in der Praxis meist einer der ersten zwei Betriebe, die sich melden. Ein kurzer Erstkontakt am selben Tag — auch nur mit Terminvorschlag — schlägt das perfekte Angebot drei Tage später.

Deshalb lohnt es sich, Angebotsvorlagen mit Standardpositionen und Preisen vorzubereiten, statt jedes Angebot neu zu schreiben.

Kalkulieren, ohne sich zu verkaufen

Rechne mit Deckungsbeitrag statt mit Bauchgefühl: produktive Stunden, Zuschlag für Gemeinkosten, Material mit realistischem Aufschlag und ein Risikopuffer für Altbestand.

Ein zu niedriger Preis kostet doppelt — er bindet Kapazität, die für besser bezahlte Aufträge fehlt. Besser weniger Angebote, dafür sauber kalkuliert.

  • Produktive Jahresstunden realistisch ansetzen (nicht 100 % Auslastung)
  • Anfahrt und Rüstzeit einrechnen
  • Aufmaß vor Ort bei Sanierungen im Altbau
  • Zahlungsplan mit Teilrechnungen vereinbaren

Aufträge auf BAUDS

Auf BAUDS veröffentlichen Auftraggeber ihr Projekt mit Fotos, Ort und Zeitrahmen. Als verifizierte Firma siehst du passende Aufträge in deinem Einsatzgebiet und legst dein Angebot direkt mit Preis und Terminfenster.

Für die Freischaltung reicht der Gewerbeschein bzw. die Konzession — danach kannst du dein Profil mit Referenzen und Bewertungen aufbauen, das zählt bei Kunden mehr als der günstigste Preis.

Häufige Fragen

Was brauche ich, um auf BAUDS Aufträge zu bekommen?
Ein Firmenprofil und einen gültigen Gewerbeschein oder eine Konzession. Nach der Prüfung siehst du Aufträge in deinem Einsatzgebiet und kannst Angebote legen.
Wie viele Angebote soll ich pro Woche legen?
Sinnvoll ist eine Menge, die du sauber kalkulieren und nachfassen kannst. Fünf gut vorbereitete Angebote gewinnen mehr als zwanzig hastige.
Lohnen sich B2B-Sub-Aufträge?
Ja, als Grundlast: Die Margen sind niedriger, dafür sind Mengen und Zahlungsziele planbar. Ideal ist eine Mischung aus Sub-Aufträgen und Privatkunden.

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Dieser Ratgeber wird von der BAUDS-Redaktion erstellt und gepflegt. Genannte Preise sind Erfahrungswerte — tatsächliche Kosten hängen von Region, Umfang, Material, Zugänglichkeit und Betrieb ab.

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