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Baukosten im September: Straßenbau legt um 8,8 Prozent zu
Österreichs Baukosten lagen im September 2026 in allen vier berichteten Bereichen über dem Vorjahresniveau. Im Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug der Anstieg 5,7 Prozent, im Straßenbau 8,8 Prozent.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Höhere Kosten bei Wohnbau und Infrastruktur
Die Baukosten in Österreich sind im September 2026 weiter gestiegen. Das Fachmedium Report berichtet unter Berufung auf Statistik Austria von Zuwächsen sowohl gegenüber September 2025 als auch gegenüber August 2026. Betroffen sind alle vier im Suchtreffer ausgewiesenen Bereiche: Wohnhaus- und Siedlungsbau, Straßenbau, Brückenbau sowie Siedlungswasserbau.
Den stärksten Anstieg im Jahresvergleich verzeichnete unter diesen Bereichen der Straßenbau. Auch bei den übrigen Infrastruktursparten lag die jährliche Kostensteigerung über jener des Wohnhaus- und Siedlungsbaus.
Die Veränderungen im Überblick
Gegenüber September 2025 entwickelten sich die Kosten wie folgt:
- **Wohnhaus- und Siedlungsbau:** plus 5,7 Prozent
- **Straßenbau:** plus 8,8 Prozent
- **Brückenbau:** plus 7,4 Prozent
- **Siedlungswasserbau:** plus 8,1 Prozent
Auch im Vergleich zum unmittelbar vorangegangenen Monat August gab es keinen Rückgang. Im Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug das Plus 0,3 Prozent, im Straßenbau 0,4 Prozent. Brückenbau und Siedlungswasserbau verzeichneten jeweils einen Anstieg von 0,7 Prozent.
Damit zeigt sich je nach Vergleichszeitraum ein anderes Bild: Während der Straßenbau im Jahresvergleich den höchsten Zuwachs aufweist, fallen die monatlichen Steigerungen bei Brücken- und Siedlungswasserbau am stärksten aus. Für die Einordnung ist deshalb wichtig, Jahres- und Monatswerte getrennt zu betrachten.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Auftraggeber und ausführende Betriebe geben die veröffentlichten Werte einen Anlass, bestehende Kostenansätze zu überprüfen. Als praktische Schritte bieten sich an:
- **Budgetstand prüfen:** Bei älteren Kostenschätzungen aktuelle Angebote einholen, statt unverändert mit früheren Ansätzen weiterzurechnen.
- **Passenden Bereich betrachten:** Für ein Wohnbauvorhaben den ausgewiesenen Wohnbauwert heranziehen, nicht pauschal die höhere Steigerung im Straßenbau.
- **Kalkulation nachvollziehbar halten:** Bei Budgetbesprechungen klar benennen, auf welchen Zeitpunkt sich eine Schätzung bezieht.
Die gemeldeten Prozentwerte sollten dabei nicht als pauschaler Aufschlag auf jedes einzelne Angebot verstanden werden. Für die konkrete Projektentscheidung empfiehlt sich eine aktuelle, projektbezogene Kalkulation.
*Grundlage: der bereitgestellte Suchtreffer zum Report-Beitrag vom 26. Oktober 2026 mit Angaben von Statistik Austria.*
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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