BAUDS News · Bauen & Sanieren
Uni Innsbruck baut Prüfhalle für große Bauteilversuche
Am Campus Technik entstehen eine neue Prüfhalle und ein Laborgebäude für rund 16,2 Millionen Euro. Der Ausbau soll zusätzliche Kapazitäten für Forschung, Bauteilprüfungen und Zertifizierungen schaffen.
Von Oliver Schober · Meldung vom · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Mehr Platz für experimentelle Bauforschung
Mit einem symbolischen Spatenstich ist die Erweiterung der Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt (TVFA) der Universität Innsbruck gestartet. Am Campus Technikerstraße errichtet die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) eine neue Prüfhalle mit angeschlossenem Laborgebäude. Die Fertigstellung ist für September 2027 geplant.
Wie aus dem vorliegenden Berichtsauszug von *Handwerk + Bau* hervorgeht, umfasst die Erweiterung nach Angaben der Universität rund 1.800 Quadratmeter. Die BIG beziffert die Investition auf rund 16,2 Millionen Euro. Einen wesentlichen Teil der Baukosten übernimmt die Universität selbst.
Der Neubau wird unmittelbar mit den bestehenden Prüf- und Laborflächen verbunden. Damit erweitert die Universität ihre Infrastruktur nicht nur für experimentelle Forschung, sondern auch für Prüfleistungen und Zertifizierungen.
Große Versuchskörper und kontrolliertes Klima
Im Zentrum der neuen Halle steht ein sechs mal 24 Meter großes Aufspannfeld. Dort sollen künftig konstruktive Ingenieurbauteile untersucht werden. Für den Umgang mit großen und schweren Versuchskörpern ist eine Krananlage vorgesehen.
Zur Ausstattung gehört außerdem eine Klimakammer. Sie soll insbesondere ermöglichen, Holzversuchskörper unter kontrollierten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen zu konditionieren. Damit erhält neben der Größe der Bauteile auch deren Vorbereitung unter definierten Umgebungsbedingungen einen eigenen Platz im Ausbau.
Die wesentlichen Eckpunkte:
- **Fläche:** rund 1.800 Quadratmeter zusätzliche Infrastruktur.
- **Investition:** rund 16,2 Millionen Euro laut BIG.
- **Prüftechnik:** Aufspannfeld, Krananlage und Klimakammer.
- **Zeitplan:** geplante Fertigstellung im September 2027.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für die österreichische Bauwirtschaft ist vor allem die vorgesehene Erweiterung der Prüfkapazitäten relevant. Das Projekt setzt bei der Untersuchung von Bauteilen an und ist damit näher an konkreten Konstruktionsfragen als an einer rein theoretischen Betrachtung von Bauweisen.
Für Betriebe, die Bauteile entwickeln oder prüfen lassen möchten, sind die angekündigten zusätzlichen Prüfleistungen und Zertifizierungskapazitäten ein wichtiger Anknüpfungspunkt. Aus dem vorliegenden Auszug gehen allerdings weder Buchungsmöglichkeiten noch Kosten oder konkrete Leistungsangebote hervor. Die geplante Fertigstellung ist daher noch nicht mit einer bestätigten Verfügbarkeit einzelner Prüfleistungen gleichzusetzen.
Quellen
Eigener BAUDS-Beitrag auf Basis dieser Meldungen. Bild KI-generiert.
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